Nachricht
Regierung setzt Dialog mit deutschem Rüstungskonzern „Rheinmetall“ fort
Donnerstag 23 Juli 2026 17:53
Donnerstag, 23 Juli 2026, 17:53
Alexandar Pulew
FOTO BTA
Schriftgröße
Die Regierung wird den Dialog mit dem deutschen Rüstungskonzern „Rheinmetall“ fortsetzen, um die richtige Formel für die Modernisierung unserer Armee und den Technologietransfer bei der Produktion von Schießpulver und Munition nach NATO-Standards zu finden.
Das erklärte Vizepremier Alexandar Pulew nach einem Treffen mit Premier Rumen Radew und einem Teil der Führung des deutschen Konzerns.
Pulew verwies auf zahlreiche Probleme bei dem Projekt, an deren Beseitigung gearbeitet werde, damit die Fabriken für Schießpulver und Munition in Bulgarien errichtet werden können. Von deutscher Seite sei das Engagement aus dem vergangenen Jahr erneut eindeutig bestätigt worden: Man wolle an dem Projekt teilnehmen.
Pulew erinnerte daran, dass „Rheinmetall“ von Rumen Radew in seiner Funktion als Präsident als Investor nach Bulgarien geholt worden sei. Das Projekt sei jedoch von der Regierung von Rossen Scheljaskow lediglich mit einer Rahmenvereinbarung ohne finanzielle Absicherung und ohne Gründungsvertrag in Gang gebracht worden.
GERB konterte, dass die Aussagen des Vizepremiers nicht den Tatsachen entsprächen.
Die ehemalige Finanzministerin Temenuschka Petkowa forderte Pulew auf, sich zunächst über den tatsächlichen Stand des Projekts zu informieren.
Lesen Sie auch:
- Rheinmetall unterzeichnet Vertrag zum Bau eines Rüstungswerks in Sopot
- Schwierigkeiten bei der Finanzierung des gemeinsamen Werks mit Rheinmetall
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa