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Keine Gefahr für Abschaltung des Kernkraftwerks Kosloduj trotz Niedrigwasser

Dienstag, 4 August 2026, 15:50

Energieministerin Iwa Petrowa

Energieministerin Iwa Petrowa

FOTO BTA

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Wegen des niedrigen Wasserstands der Donau besteht keine Gefahr, dass das Kernkraftwerk Kosloduj abgeschaltet werden muss.

Das erklärte Energieministerin Iwa Petrowa bei einem Besuch des bulgarischen Kernkraftwerks. Ihren Worten zufolge kann die Anlage auch in den kommenden Wochen weiter betrieben werden, sofern sich der Trend beim Wasserstand der Donau fortsetzt.

Die Nachrichtenagentur BTA erinnert daran, dass der außergewöhnlich niedrige Wasserstand der Donau infolge der anhaltenden Dürre Befürchtungen über eine drohende Energiekrise auf dem Balkan ausgelöst hat. In Bulgarien arbeiten die beiden Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Kosloduj trotz der rekordniedrigen Pegelstände der Donau weiterhin mit der geplanten Leistung. Bereits Anfang Juli wurde eine spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Situation überwacht und einen Maßnahmenplan für den Fall eines anhaltenden Rückgangs des Wasserstands umsetzt.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov