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Bulgarien gedenkt des 149. Jahrestags der Schlacht am Schipka-Pass
Samstag 22 August 2026 09:05
Samstag, 22 August 2026, 09:05
FOTO Nationaler Park-Museumskomplex „Schipka-Busludscha“
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Der Schipka-Pass wird erneut Bulgaren aus dem In- und Ausland zur nationalen Gedenkfeier anlässlich des 149. Jahrestags der Schlacht am Schipka-Pass zusammenbringen – einer Reihe heroischer Gefechte um die Eroberung und Verteidigung des Schipka-Passes während des Russisch-Türkischen Krieges von 1877 bis 1878.
„Die Verteidigung des Adlerhorsts am Schipka-Pass“ (Gemälde von Alexej Popow)
FOTO Archiv
Im historischen Gedächtnis Bulgariens ist Schipka ein Symbol für Selbstaufopferung und den Kampf um die Befreiung. Die heldenhafte Verteidigung des Passes war entscheidend für den Ausgang des Krieges und die Wiederherstellung der bulgarischen Staatlichkeit nach fast fünf Jahrhunderten osmanischer Herrschaft.
149 Jahre später, am 22. August 2026, wird der Höhepunkt der Gedenkfeierlichkeiten am Freiheitsdenkmal stattfinden – einem auf dem Schipka-Gipfel errichteten Monument zum Gedenken an die Gefallenen für die Freiheit Bulgariens.
FOTO BTA
Mehr als 400 Mitglieder des Nationalen Vereins „Tradition“ werden die Gefechte nachstellen. Vor der historischen Nachstellung wird eine offizielle Zeremonie mit der Niederlegung von Kränzen und Blumen stattfinden. Am Fuße des Denkmals wird eine Ausstellung mit Exponaten militärischer Ausrüstung zu sehen sein, außerdem werden Einheiten der bulgarischen Armee vorgestellt. Von 10 bis 15 Uhr wird dort auch ein Lager des Nationalen Vereins „Tradition“ mit einem militärischen Stabszelt, Uniformen und Waffen eingerichtet. Für Besucher wird zudem eine Fotoposition bereitstehen, berichtet die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA.
FOTO BGNES
Am 22. August wird der Transitverkehr über den Schipka-Pass von 9 bis 15 Uhr gesperrt. Besucher werden das Denkmalgelände erreichen können. Von Gabrowo aus wird ein kostenloser Busverkehr eingerichtet.
FOTO Nationaler Park-Museumskomplex „Schipka-Busludscha“
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Redakteurin: Elena Karkalanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov