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Bulgarien bittet um Unterstützung bei der Untersuchung des gesunkenen Schiffes

Donnerstag, 8 Oktober 2026, 10:49

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

FOTO BGNES

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Die Sicherheitsdienste arbeiten mit zwei Hypothesen: Es wird untersucht, ob die Drohnen, die zwei unter ausländischer Flagge fahrende Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens im Schwarzen Meer getroffen haben, russischer oder ukrainischer Herkunft sind. „Derzeit gibt es keine Beweismittel“, erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow gegenüber Nova TV.

Der Minister teilte außerdem mit, dass Bulgarien internationale Organisationen um Unterstützung gebeten habe, damit das gesunkene Schiff mit einer Unterwasserdrohne untersucht werden kann. Das Schiff war seinen Angaben zufolge von Ägypten über die Türkei nach Rumänien unterwegs, hatte eine syrische Besatzung und transportierte Weizen. Es sei innerhalb von etwa drei Minuten gesunken. Dies bedeute, dass es entweder durch den Treffer enorme Schäden erlitten habe oder eine explosive Ladung an Bord hatte, erläuterte der Minister. Er hoffe, dass auch das Schiff, das getroffen wurde, aber noch schwimmt, so bald wie möglich untersucht werden könne.

„Wir haben Partnerländer gebeten, uns Informationen und Satellitenbilder des Unfallgebiets zur Verfügung zu stellen“, sagte Dimitar Stojanow weiter. Er betonte, dass der Schiffsverkehr angesichts der Intensität des Konflikts im Schwarzen Meer, wo inzwischen auch Handelsschiffe getroffen werden, nur sehr schwer aufrechterhalten werden könne. „Beim Konsultativrat für Nationale Sicherheit haben wir die beiden am Krieg beteiligten Länder aufgefordert, Angriffe auf Handelsschiffe zu unterlassen“, fügte der Minister hinzu.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov