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Bei dem im Schwarzen Meer gesunkenen Schiff wurden keine Drohnentrümmer gefunden

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow

FOTO BGNES

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Bei der Untersuchung des im Schwarzen Meer gesunkenen Schiffes wurden keine Drohnenteile gefunden, die Aufschluss über die Herkunft des Angriffs geben könnten. Das erklärte Verteidigungsminister Dimitar Stojanow bei einem Briefing auf dem Marinestützpunkt Tschajka in Warna, berichtete unsere Korrespondentin Daniela Stojnowa.

Der Minister betonte, dass hinsichtlich der Herkunft der Drohne keine Vermutungen ohne Beweise angestellt werden sollten. Sowohl die ukrainische als auch die russische Seite bestreiten eine Beteiligung an dem Angriff.

Stojanow teilte mit, dass das Schiff Able durch das Feuer stark beschädigt worden sei. Der Maschinenraum sei überflutet, das Schiff befinde sich jedoch weiterhin über Wasser.

Stojanow erklärte außerdem, dass er kein Treffen mit Kyrylo Budanow, dem Stabschef des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, gehabt habe. „Soweit ich weiß, hat nur der Ministerpräsident ein solches Treffen gehabt“, sagte Stojanow.

Am 6. Oktober 2026 wurden zwei Handelsschiffe in der ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Eines der Schiffe, die ALFA WATAN, sank. Die zwölf Besatzungsmitglieder gelten seither als vermisst. Bei der Untersuchung des gesunkenen Schiffes wurde festgestellt, dass es Weizen geladen hatte.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov