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PP: Radew soll klären - will er Bulgarien in starkem Europa oder „Orbán-Modell“

Dienstag, 20 Januar 2026, 18:15

Assen Wassiliew

Assen Wassiliew

FOTO BTA

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Rumen Radew müsse mehrere Fragen beantworten – die erste sei, ob er ein starkes Bulgarien in einem starken Europa wolle oder ein Bulgarien nach dem „Orbán-Modell“, das die Rolle eines trojanischen Pferdes in der Europäischen Union spiele.

Das erklärte vor den Medien der Vorsitzende von „Wir setzen die Veränderung fort“, Assen Wassilew, in einem Kommentar zu der von Präsident Rumen Radew eingereichten Rücktrittserklärung und zu dessen Eintritt auf die politische Bühne.

Das Beste, was bei den Protesten Ende 2025 geschehen sei, bestehe darin, dass die bulgarischen Bürger erkannt hätten, dass die Zukunft des Staates in ihren eigenen Händen liege und sie nicht auf einen Retter warten müssten. Wenn sie wollen, dass etwas geschieht, müssten sie es selbst tun, betonte Wassilew.

Auf die Frage, unter welchen Voraussetzungen er eine Zusammenarbeit mit Radew für möglich halte, antwortete er, man sehe den Weg Bulgariens als den eines starken europäischen Staates, der mit einer starken Europäischen Union zusammenarbeitet.

Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa