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Bulgaren in Ungarn begingen 148 Jahre seit der Befreiung

Mittwoch, 4 März 2026, 11:42

Bulgaren in Ungarn begingen 148 Jahre seit der Befreiung

FOTO Deniza Ürge

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Die bulgarische Gemeinschaft in Ungarn beging den 148. Jahrestag der Befreiung Bulgariens mit einer Feier im Bulgarischen Kulturinstitut in Budapest. Das Fest versammelte Landsleute fern der Heimat und wurde zu einem emotionalen Zeugnis der lebendigen Verbindung zu bulgarischen Wurzeln, Sprache und Traditionen. Über die Atmosphäre und die bewegendsten Momente der Veranstaltung berichtete Deniza Ürge – eine Bulgarin, die in Ungarn lebt und arbeitet. 

„Am 3. März versammelten wir Bulgaren in Ungarn uns im Bulgarischen Kulturinstitut in Budapest, um 148 Jahre seit der Befreiung Bulgariens zu begehen. Der Tag, an dem Bulgarien auf der Landkarte Europas wiederauferstand, vereinte erneut unsere Herzen fern der Heimat. 

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Die Feier wurde zu einem wahren Fest des Geistes. Die Jüngsten – die Kinder des bulgarischen Kindergartens und der bulgarischen Schule in Budapest – präsentierten ein bewegendes Programm mit Liedern und Gedichten, die der Freiheit und Bulgarien gewidmet waren. Mit ihren klaren Stimmen und leuchtenden Augen erinnerten sie uns daran, dass unsere Erinnerung und unsere Traditionen durch sie weiterleben – durch die neue Generation von Bulgaren im Ausland. 

Ein besonders bewegender Moment war die Ankündigung der Botschafterin der Republik Bulgarien in Ungarn, Maria Angeliewa, dass die bulgarischen Gärtner in das ungarische Kulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden – eine Anerkennung für die Arbeit, die Tradition und den Beitrag von Generationen von Bulgaren, die in der Geschichte Ungarns bleibende Spuren hinterlassen haben.

FOTO Deniza Ürge

An diesem festlichen Tag begingen wir nicht nur ein Datum im Kalender, denn der 3. März ist nicht nur Geschichte – er ist eine lebendige Verbindung zu unseren Wurzeln, zur Sprache und zur Liebe zu Bulgarien. Und solange es bulgarische Kinder gibt, die ‚Ich bin ein Bulgare‘ mit Tränen in den Augen rezitieren, wird es Bulgarien überall auf der Welt geben“, sagte Deniza Ürge gegenüber Radio Bulgarien. 

Die Feier des 3. März in Budapest zeigte erneut, dass unser Nationalfeiertag mehr ist als ein historisches Datum – er ist geteilte Erinnerung und Verantwortung für die Zukunft. Durch die Kinder, durch die bewahrten Traditionen und durch die Anerkennung des Beitrags der bulgarischen Gärtner behauptet die Gemeinschaft weiterhin ihren Platz und ihre Würde. Der Bericht von Deniza Ürge ist ein Zeugnis dafür, wie Bulgarien auch außerhalb seiner Grenzen lebt – in den Herzen seiner Landsleute. 


FOTO Deniza Ürge

Übersetzung und Redaktion: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov