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Ehemaliger Umweltminister Borislaw Sandow im Fall „Petrochan“ beschuldigt
Freitag 18 September 2026 15:36
Freitag, 18 September 2026, 15:36
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Die Sofioter Stadtstaatsanwaltschaft hat den ehemaligen Umweltminister Borislaw Sandow unter Anklage gestellt, weil er einer Nichtregierungsorganisation Kontrollbefugnisse in Schutzgebieten im Bereich der Berghütte „Petrochan“ als Beschuldigten übertragen haben soll.
In der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wird Sandows Name nicht genannt. Es wird jedoch klargestellt, dass die Amtsdelikte, wegen derer er beschuldigt wird, am 08.02.2022 begangen wurden, als der Beschuldigte das Amt des Umwelt- und Wasserministers innehatte.
Borislaw Sandow
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Die Nichtregierungsorganisation rückte im Februar 2026 in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Damals wurden drei Menschen tot in der Nähe der abgebrannten Berghütte gefunden, später weitere drei, darunter ein 15-jähriger Junge, in einem Wohnmobil unterhalb des Gipfels Okoltschiza. Fünf der Verstorbenen waren Mitglieder des Vereins.
Die Todesfälle werden separat untersucht; Sandow steht in keinem Zusammenhang mit diesem Fall.
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Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa