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Bulgaren zur Rückkehr von Zar Samuil: „Das ist ein spirituelles Erlebnis“

Samstag, 3 Oktober 2026, 17:12

Bulgaren zur Rückkehr von Zar Samuil: „Das ist ein spirituelles Erlebnis“

FOTO BTA

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Mehr als ein Jahrtausend nach dem Tod von Zar Samuil sind seine sterblichen Überreste nach Bulgarien zurückgekehrt und in der Basilika „Heilige Sophia“ in der Hauptstadt beigesetzt worden. Möglich wurde dies nach sechs Jahrzehnten Verhandlungen zwischen Bulgarien und Griechenland. Das Ereignis stieß auf großes öffentliches Interesse und versammelte zahlreiche Bulgaren, die persönlich gekommen waren, um dem Andenken an Zar Samuil die Ehre zu erweisen.

Bulgaren zur Rückkehr von Zar Samuil: „Das ist ein spirituelles Erlebnis“

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„Ich denke, das ist ein spirituelles Erlebnis. Als Metapher könnte ich sagen: Die Vergangenheit spricht. Und hoffen wir, dass sie damit die Türen für die Zukunft öffnet. Ich denke, das ist eine Art Zeichen für Bulgarien, dass Bulgarien in Einheit leben kann und dass von diesem Moment an ein Aufschwung für Bulgarien und für den Balkan beginnen kann“, sagte eine bewegte Bürgerin unserer Reporterin Ew­elina Stojanowa.

Bulgaren zur Rückkehr von Zar Samuil: „Das ist ein spirituelles Erlebnis“

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Auch Präsidentin Ilijana Jotowa sprach über die Symbolik des Ereignisses. „Die Seele von Zar Samuil hat ihren Weg in die Heimat gefunden. Ich bin sicher, dass er nun Ruhe gefunden hat, weil er in Bulgarien ist. Es ist, als hätten seine geblendeten Soldaten ihr Augenlicht wiedererlangt, um ihm den Weg nach Bulgarien und zu seinem Volk zu zeigen“, sagte sie gegenüber den Medien, wie die Bulgarische Nachrichtenagentur BTA berichtete.

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Historiker betonen auch die Rolle Samuils als Herrscher in einer der schwierigsten Perioden des mittelalterlichen Bulgariens. „Samuil verkörpert diesen außerordentlich widerstandsfähigen bulgarischen Geist und das ausgeprägte Staatsbewusstsein, weil es ihm gelingt, den Staat durch eine sehr schwere Zeit zu führen – und zwar würdig, mit vielen persönlichen Opfern, durch sein persönliches Vorbild und mit großer Selbstaufopferung“, sagte Dozentin Albena Milanowa vom Zentrum für slawisch-byzantinische Studien „Prof. Iwan Dujtschew“ gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Fernsehen BNT.


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Redakteurin: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Rossiza Radulowa