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Jotowa: Eskalation des Krieges verwandelt das Schwarze Meer in eine Kriegszone
Dienstag 13 Oktober 2026 15:15
Dienstag, 13 Oktober 2026, 15:15
FOTO BTA
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Bulgarien verurteilt die erneuten Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer aufs Schärfste. Diese stellten eine grobe Verletzung des humanitären Völkerrechts und des Seerechts dar, erklärte Präsidentin Ilijana Jotowa in einer Stellungnahme zu den Angriffen in der Nacht auf zwei Handelsschiffe in der an unser Land angrenzenden Zone des Schwarzen Meeres. Ihrer Ansicht nach erfordert die Lage gemeinsame Anstrengungen mit den Verbündeten und Partnern, um „die Vorfälle rasch aufzuklären, den Konflikt auf diplomatischem Wege und durch Verhandlungen zu deeskalieren“.
Die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit der Lieferketten seien ernsthaft gefährdet und stellten ein erhebliches Risiko für Bulgarien dar, so das Staatsoberhaupt.
„Die Eskalation des Krieges hat zu einer Zunahme der Zwischenfälle in der Nähe der bulgarischen Küste geführt und verwandelt das Schwarze Meer in eine Kriegszone“, betonte Ilijana Jotowa.
Die Präsidentin fordert außerdem, die Empfehlungen des in der vergangenen Woche abgehaltenen Konsultativrates für Nationale Sicherheit „dringend umzusetzen“.
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Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa