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EU und NATO bekunden Bulgarien nach erneutem Drohnenangriff ihre Solidarität
Dienstag 13 Oktober 2026 15:49
Dienstag, 13 Oktober 2026, 15:49
FOTO government.bg
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In Telefongesprächen mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte rief Premier Rumen Radew zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um die Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer zu stoppen.
Das teilte der Pressedienst der Regierung mit.
Beide Gesprächspartner würdigten die schnelle Reaktion Bulgariens bei der Rettung der in Seenot geratenen Seeleute und bekundeten ihre Solidarität angesichts der Angriffe auf Handelsschiffe in der Nähe der bulgarischen Hoheitsgewässer. Zudem erklärten sie sich bereit, als Verbündete Unterstützung bei der Aufklärung der Umstände der Vorfälle zu leisten.
Rumen Radew seinerseits brachte erneut die Frage nach Unterstützung zur Stärkung der Fähigkeiten Bulgariens zur Überwachung und Kontrolle seines See- und Luftraums zur Sprache.
Auch der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, bezog Stellung. In seiner Erklärung heißt es, dass der Europäische Rat Bulgarien nach den Angriffen am Vorabend solidarisch zur Seite stehe. Die zunehmenden hybriden Aktivitäten Russlands sollen bei der bevorstehenden EU-Sitzung in Brüssel erörtert werden.
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Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa